Kernthemen und Positionen
Wofür stehen wir?
Unsere Welt dreht sich auf Hochtouren. Die Themen, die uns gesellschaftlich beschäftigen und fordern sind so unberechenbar, vielschichtig und dynamisch wie nie zuvor. Umso mehr sehen wir unsere Stärke in der Kombination aus analytischem Sachverstand und vernunftbasiertem Weitblick: pragmatisch und empathisch mit klarem Fokus auf die Interessen der Bürger Grossenseebachs!
Warum? Die Gemeinde hat die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans „EDEKA Großenseebach“ beschlossen, um die Nahversorgung auszubauen. Das Thema wird direkte Auswirkungen auf Verkehr, Arbeitsplatzangebot und Lebensqualität haben.
- Aktive, transparente Begleitung des Bebauungs- und Genehmigungsverfahrens; regelmäßige Updates für Bürgerinnen und Bürger
- Nachhaltige Vertretung der gemeindlichen Interessen gegenüber EDEKA: Gewerbesteuern in der Gemeinde halten bei der Betreibersuche (Anm.: Multifilialisten führen ihre Steuern am Hauptstandort ab), Integration regionaler Anbieter (Postfiliale, Marktflächen, Bäckerei), Einbindung eines Cafés, Starkregen-Management statt großflächiger Bodenversiegelung (Sickerpflaster, Standort-
Begrünung, Retentionsflächen) - Verkehrskonzept vor Baubeginn: Ladezonen, Lieferzeiten, Parkraum und sicherer Fuß-/Radverkehr
- Markt als Ankerinvestition für weitere Gewerbeansiedlungen nutzen (Gastronomie, Bio-Produkte, Textil o.ä.)
Unser Versprechen: Wir schaffen Versorgung, die zum Leben vor Ort passt – sicher, bequem und regional verankert.
Die allgemein angespannte finanzpolitische Lage auf Bundes- und Landesebene macht auch vor unserer Gemeinde nicht Halt.
Steigende Energiepreise, explodierende Personalkosten und die unweigerlich folgende Lohn-Preis-Spirale, Inflation und knappe Haushaltsmittel erfordern eine besonnene und nachhaltige Haushaltsplanung, die Einnahmen maximiert, Ausgaben kontrolliert und externe Förderungen nutzt.
- Prioritätscheck: Projekte bewerten nach Dringlichkeit, Nutzen und Förderfähigkeit
- freiwillige Investitionen eingehend prüfen
- Höhere Einnahmen generieren durch Wachstum (vgl. Punkt Bauleitplanung)
- Aktive Fördermittelakquise aus Investitionsprogrammen und Zuschüssen (Land, Bund, EU)
Unser Versprechen: Haushaltsdisziplin mit Augenmaß – investieren, wo es zählt; sparen, wo es sinnvoll und verantwortbar ist.
Wir haben eine außerordentlich gute geographische Lage: große Verkehrsachsen in alle Himmelsrichtungen, ein naher Flughafen und die Anbindung an die Metropolregion und ihre globalen Schlüsselindustrien. Bei gleichzeitig deutlich günstigerem Preisgefüge macht uns das überaus attraktiv für Gewerbeansiedlungen. Diesen enormen infrastrukturellen Vorteil sollten wir uns endlich zunutze machen und aktiv auf mögliche Unternehmen zugehen.
Nach der vollständigen Vermarktung des kleinen Baugebietes Im Burgacker muss die Fortschreibung des Flächennutzungs- und Landschaftsplans vorangetrieben und der nach wie vor hohen Nachfrage begegnet werden. Wir sind infrastrukturell bereits gut aufgestellt, um Zuzug im zukünftigen Neubaugebiet Nordwest auf der Südseite in Richtung Weisendorf zu integrieren.
Nach dem überfälligen Aus- und Umbau und der damit einhergehenden Modernisierung im Kindergarten hat sich die lange Zeit schwierige Personalsituation zuletzt etwas entspannt. Wir werden fortlaufend den wertschätzenden Austausch mit dem Personal suchen und pflegen, um Missstände und Reibungspunkte frühzeitig zu identifizieren und auszuräumen. Die regelmäßige Abfrage des Betreuungsbedarfes aufseiten der Eltern soll diesen möglichst flexibel auffangen. Aktionstage, Ausflüge und Mitmachangebote in Zusammenarbeit mit den Vereinen sollen wie die ausgezeichnete Arbeit des Elternbeirates aktiv unterstützt werden.
Wir gehen außerordentlich optimistisch in die Zusammenarbeit mit der Schule. Mit dem jahrelangen und noch immer aktiven Engagement unserer Bürgermeisterkandidatin Claudia Doenitz im Elternbeirat und dem Arbeitskreis Offene Ganztagsschule ist das Verhältnis zur Schulleitung sehr harmonisch und kooperativ. Der Erweiterungsbau für die Mensa als Pflichtaufgabe der Gemeinde für den seit dem aktuellen Schuljahr 2025/26 laufenden Betrieb als Offene Ganztagsschule (OGTS) im Rahmen des schrittweise in Kraft tretenden Rechtsanspruches auf Ganztagsbetreuung wird zeitnah umgesetzt.
Unsere Vereine sind das Herzstück unseres sozialen Miteinanders, das Engagement unserer Aktiven macht sie zum zentralen Ort der Begegnung für unsere Bürger. Wir machen uns stark für die Wertschätzung und Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit, die hier Tag für Tag geleistet wird und werden nach Kräften jene Menschen unterstützen, die sich mit Herzblut und Ideen stark machen für Sport, Musik, Kultur, Tradition und Nachbarschaftshilfe in Großenseebach.
Wir würden Ihnen gerne versprechen, dass der Glasfaserausbau Nord schon bald angegangen wird. Doch das können wir nicht. Da wir die Tiefbauarbeiten nicht selbst vornehmen und bei der Umsetzung auf privatwirtschaftliche Unternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht angewiesen sind, können wir nur versprechen, den Ausbau nachdrücklich zu verfolgen. Mit den massiv gestiegenen Kosten für Tiefbauarbeiten war es zuletzt leider nicht gelungen, einen Anbieter zu finden.
Weiterhin setzen wir uns dafür ein, administrative Wege zu verkürzen und Verwaltungsprozesse in allen gemeindlichen Aufgabenfeldern durch Digitalisierung weiter zu verschlanken. Auch sind wir überzeugt, dass Künstliche Intelligenz Teile der kommunalen Verwaltung in den nächsten Jahren vereinfachen wird und sind technologieoffen und innovationsfreudig.
… so ist uns sehr bewusst, dass wir in diesem Rahmen thematisch nicht alles abdecken können.
Die Seniorenarbeit zum Beispiel liegt uns aber natürlich sehr am Herzen! Es zeichnen sich auch Bauprojekte ab, die mittelfristig das Leben im Alter enorm vereinfachen können. Es ist schon länger ein großes Grundstück für ein Betreutes Wohnen reserviert und es wird ein Träger gesucht, eine andere Umsetzungsidee ist in der Diskussion und wird den zukünftigen Gemeinderat beschäftigen. Jedes Projekt dieser Art wird durch die drei dort vertretenen Fraktionen beschlossen und maßgeblich gelenkt. Sie alle wünschen sich in dieser Richtung zeitnah konkrete Perspektiven und werden deshalb an einem Strang ziehen. Alles andere ist Wahlkampfgetöse.
Wir sehen auch viel Luft nach oben bei den Angeboten für unsere Jugendlichen, denen indoor bisher zu wenig Möglichkeiten offen stehen. Hier sind vor allem Begegnungsräume ein wichtiges Thema und brauchen wir den Schulterschluss mit den Inhabern oder Betreibern potentieller Räume. Wir werden den Austausch mit den Kirchen in diesem Punkt suchen, prüfen, welche Nutzungskonzepte für den Anbau der OGTS oder die frei werdenden Räume der Feuerwehr nach dem Neubau denkbar sind. Auch die Nutzung der Kalthalle des Bauhofs für einmalige Events - vergleichbar dem Sonnwendfeuer der Feuerwehr - ist denkbar …
Aber immer der Reihe nach: Poltern kann jeder. Wir möchten vor allem verbindlich und konkret sein und unseren Worten auch Taten folgen lassen. Bitte seien Sie versichert, dass wir alle Gruppen bei der Ortsentwicklung einschließen und freuen uns über Ihre Ideen.